Grundsätze und Konzepte

1. Die Hausordnung

2. Der Schulvertrag

3. Rüge und Tadel

Erziehungsmittel Rüge und Tadel
Alle Schülerinnen und Schüler haben das Recht auf ungestörten Unterricht und auf ein
angemessenes soziales Miteinander.
Da dieses Recht leider immer häufiger missachtet wird, hat die Realschule Munster, vertreten
durch die Gesamtkonferenz und den Schulvorstand, die Erziehungsmittel „Rüge und Tadel“
eingeführt. Die Verfahrensweise soll zum Nachdenken der Schülerin / des Schülers über ihr /
sein Fehlverhalten dienen und dem Lehrkörper die zeitnahe Unterstützung durch die Eltern
sichern.
Außerdem wissen die Betroffenen, unter welchen Bedingungen auch eine Klassenkonferenz
nach § 61 NSchG einberufen wird. Zusätzlich dient die Dokumentation von Rüge und Tadel
der Objektivierung der Kopfnote für das Sozialverhalten.
Die Erziehungsmittel Rüge und Tadel werden mit Begründung in ein Ersatzklassenbuch
(wegen Datenschutzes) eingetragen. Dieses verbleibt auf dem Platz des Klassenlehrers / der
Klassenlehrerin im Lehrerzimmer.

Rüge
Ein Eintrag ins Ersatzklassenbuch (ohne Mitteilung an die Eltern) bzw. sonstige Maßnahmen
erfolgen insbesondere bei:

  • Zuspätkommen zum Unterricht (Bei dreimaligem Zuspätkommen im Quartal wird eine zusätzliche Arbeitsstunde in der Schule verbracht).
  • Beeinträchtigung der Schülerinnen und Schüler in ihrem Recht auf ungestörten Unterricht (bei stärkerer Störung des Unterrichtsfriedens auch Tadel)
  • Nutzen und Mitbringen von elektronischen Geräten wie MP3 Playern usw. und bei Benutzung von Handys.

 

Tadel
Ein Tadel wird ausgesprochen bei: (gleichzeitig erfolgt eine schriftl. Mitteilung an die
Eltern)

  • Entwendung oder vorsätzlicher Zerstörung fremden Eigentums.
  • Unehrlichem Verhalten (z.B. Betrug, Lüge, Vertrauensbruch usw.)
  • Anwendung von körperlicher bzw. seelischer Gewalt.
  • Beleidigung und Verunglimpfung von Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrerinnen und Lehrern, anderem Lehrpersonal und Hausmeistern.
  • Wiederholte Beeinträchtigung der Schülerinnen und Schüler in ihrem Recht auf ungestörten Unterricht.
  • Unerlaubtem Verlassen des Schulgeländes oder externer schulischer Veranstaltungsorte.
  • Unentschuldigtem Schulversäumnis (ggf. auch als Reaktion auf eine Leistungsverweigerung).
  • Mitbringen und/ oder Konsumieren von Alkohol und anderen Drogen oder Schulbesuch unter Einfluss von Alkohol und anderen Drogen.
  • Nach dreimaliger Rüge mit Einträgen im Ersatzklassenbuch.

Nach drei Tadeln folgt eine Klassenkonferenz nach § 61 des Schulgesetzes.
Die Tatsache, dass getadelt werden musste, wird bei der Festlegung der Bemerkung über das
Sozialverhalten berücksichtigt.
Stand: Juni 2008

4. Hausaufgabenkonzept

1. Rechtliche Grundlagen

1.1
Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) § 58 Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen und die geforderten Leistungsnachweise zu erbringen. Hierzu gehören insbesondere die Hausaufgaben, … (siehe „Ergänzende Bestimmungen zu § 58 und Kommentar NSchG § 58).

1.2
NSchG § 71 Abs.1
Pflichten der Erziehungsberechtigten und Ausbildenden (1) 1
Die Erziehungsberechtigten haben dafür zu sorgen, dass die Schülerinnen und Schüler am Unterricht und an den sonstigen Veranstaltungen der Schule … regelmäßig teilnehmen und die ihnen obliegenden Pflichten erfüllen; sie haben sie dafür zweckentsprechend auszustatten.

1.3
Erlass: Hausaufgaben an allgemein bildenden Schulen RdErl. d.MK v. 22.3.2012

Zu 1.3

a) Bedeutung der Hausaufgabe

  • Übung / Wiederholung der vermittelten Inhalte
  • Nach- und Vorbereitung der nächsten Unterrichtsstunde
  • Anwendung der vermittelten Inhalte (Transferleistungen)

b) Arten von Hausaufgaben

  • Kurzfristige HA (von Stunde zu Stunde), langfristige HA (Referate, Präsentationen)
  • Schriftliche HA
  • Mündliche HA (Vokabeln lernen, Lektüre lesen, Fakten-Regeln-Gesetze-Gedichte auswendig lernen. Unterrichtsinhalte der letzten Stunde wiederholen)

c) Umfang von Hausaufgaben

  • Sekundarbereich I (Klassen 5-10) maximal 1 Stunde pro Tag

d) Erörterung der Hausaufgabenpraxis

Am Anfang des Schuljahres besprechen die Klassenlehrer / Klassenlehrerinnen mit der Klasse und mit den Eltern (1. Elternabend) anhand des Stundenplanes die Organisation der Hausaufgaben. -"Was ist an welchem Tag zu erledigen?")

2. Regelungen für die Erledigung der Hausaufgaben

2.1 Schüler und Schülerinnen

  • Hausaufgaben sind regelmäßig anzufertigen
  • Jeder Schüler / jede Schülerin führt ein Hausaufgabenheft (Schulplaner)
  • Ist eine gestellte HA nicht verstanden / gekonnt worden, muss der Ansatz einer Problemlösung erkennbar sein
  • Die Schüler und Schülerinnen sind verpflichtet, sich bei Krankheit über die Hausaufgaben zu informieren
  • Versäumte Unterrichtsinhalte sind schnellstmöglich nachzuholen

2.2 Lehrkraft:

  • Regelmäßig angefertigte Hausaufgaben gehen als Teilaspekt mit in das Arbeitsverhalten ein und werden mindestens mit der Stufe B berücksichtigt
  • "Hausaufgabentafel" im Schulplaner wird täglich geführt
  • Klassenbucheintrag der aktuellen Hausaufgaben
  • Evtl. Arbeitsblattordner (überzählige Blätter abheften)
  • Nicht erledigte HA werden vom Fachlehrer / von der Fachlehrerin in einer Namensliste vermerkt
  • Am Anfang des Schuljahres besprechen die Klassenlehrer / Klassenlehrerinnen mit der Klasse anhand des Stundenplanes die Organisation der Hausaufgaben -"Was ist an welchem Tag zu erledigen?" (Auch 1. Elternabend im Schuljahr)
  • Absprachen über Organisation von Hausaufgaben und Arbeitsblättern im Krankheitsfall (1. Elternabend im Schuljahr)

2.3 Eltern:

  • Kontrolle der Vollständigkeit der Hausaufgaben
  • Bei fehlender Möglichkeit der Anfertigung einer HA ist eine schriftliche Entschuldigung der Eltern vorzulegen
  • Absprachen über Organisation von Hausaufgaben und Arbeitsblättern im Krankheitsfall (1. Elternabend im Schuljahr)

3. Maßnahmen bei Nichtanfertigung
(Die Maßnahmen beziehen sich jeweils auf die Schulhalbjahre)
Nicht vorliegende Hausaufgaben gelten als nicht angefertigt.

Bei drei/sechs/neun/... nicht vorliegenden Hausaufgaben bzw. Arbeitsmaterialien in einem Fach wird die Note 6 in die mündliche Note einfließen (NSchG - Kommentar, § 34: Ohne ausreichende Entschuldigung nicht angefertigter Hausarbeiten können durchaus mit "ungenügend" in die mündliche Note einfließen. Außerdem ist diese Verfahrensweise geeignet, zu einer regelmäßigen häuslichen Arbeitsleistung anzuhalten).

1. Stufe:
Der Schüler / die Schülerin hat zum vierten Mal Hausaufgaben nicht angefertigt

  • Information der Eltern (telefonisch / schriftlich)
  • 1 Unterrichtsstunde im Hausaufgabenraum nach Ansage der Lehrkraft

2. Stufe:
Der Schüler / die Schülerin hat zum siebten Mal Hausaufgaben nicht angefertigt

  • Information der Eltern (telefonisch / schriftlich)
  • 2 Unterrichtsstunden verteilt auf zwei Tage im Hausaufgabenraum nach Ansage der Lehrkraft
  • Rücksprache mit dem Klassenlehrer / der Klassenlehrerin, evtl. Klassenkonferenz bei Nichtanfertigen der HA in weiteren Fächern

3. Stufe:
Der Schüler / die Schülerin hat zum zehnten Mal Hausaufgaben nicht angefertigt

  • Gespräch mit den Eltern mit der Maßgabe, dass der Schüler / die Schülerin seine / ihre Hausaufgaben über einen vereinbarten Zeitraum, mindestens einen Monat, regelmäßig am Nachmittag in der Schule anfertigt
  • Eintrag in der Schülerakte!

"Beschlossen durch den Schulvorstand am 12.11.2012 und von der Gesamtkonferenz am 26.11.2012"

5. Innere Organisation


5


6. Die Einschulung

Die Erziehungsberechtigten erhalten die Einladung zur Einschulung ihres Kindes am Tag der
Anmeldung. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass sie noch eine gesonderte Einladung (s.
6.1) mit Bekanntgabe der Klassenlehrkraft über die Grundschule erhalten.
Die Einschulung findet in der Aula des Schulzentrums statt. Die Schülerinnen und Schüler und ihre
Begleitung werden durch ein großes, buntes Plakat, befestigt an der Bühnenschiebetür, begrüßt.
Die offizielle Einschulungsfeier beginnt mit einem musikalischen Teil vorgetragen von einer 6.
Klasse. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter rufen die Klassenlehrkräfte die jeweiligen
Namen ihrer Schülerinnen und Schüler auf. Sie kommen zur Bühne und erhalten ein kleines
Begrüßungsgeschenk (z.B. eine Brezel). Anschließend geht die Klasse mit der Klassenlehrkraft in
den Klassenraum, um in ca. 2 Schulstunden die ersten organisatorischen Dinge zu klären.
Die Angehörigen können in dieser Zeit den Klassenraum besichtigen, sich über den Förderverein
der RS Munster informieren und an einem Schulrundgang mit der Schulleitung teilnehmen. In der
Mensa bietet eine 6. Klasse Kaffee und Kuchen an.

7. Die Abschlussfeierlichkeiten

Die offizielle Entlassungsfeier der 10. Klassen findet an einem Vormittag in der Aula des
Schulzentrums Zum Schützenwald statt. Der Termin wird jedes Schuljahr neu bestimmt.
Die offizielle Einladung erfolgt durch die Realschule Munster.
Die Aula wird festlich geschmückt. Die musikalische Umrahmung übernimmt mit Ausnahmen die
Schülerband.
Das Musterprogramm der Entlassungsfeier enthält in der Regel folgende Punkte:

  • Musik
  • Begrüßung durch den Schulleiter
  • Grußworte des Vorsitzenden des Schulelternrates
  • Musik
  • Verabschiedung durch Vertreter der Schülerschaft
  • Musik
  • Verabschiedung durch eine Klassenlehrkraft/die Klassenlehrkräfte.
  • Übergabe der Zeugnisse durch die Klassenlehrkräfte mit einem Blumengeschenk
  • Ehrungen: Die besten Leistungen pro Klasse werden durch Buchpreise gewürdigt
  • Musik
  • Schlussworte des Schulleiters

Am Abend findet der Abschlussball statt. Die Schülerinnen und Schüler organisieren ihn
selbstständig mit Hilfe der Klassenlehrkräfte und evtl. hilfsbereiten Eltern.

8. Das Ganztagskonzept

Die Realschule Munster ist eine Ganztagsschule. Die Schülerinnen und Schüler wählen mit
Zustimmung der Erziehungsberechtigten Kurse aus dem Ganztagsangebot, das jährlich von der
Schulleitung erstellt wird. Die Realschule arbeitet mit den weiterführenden Schulen zusammen, so
dass auch schulformübergreifende Kurse angeboten werden können.
Die Anmeldung erfolgt in der Regel für die Dauer des Kursangebotes.
Die Teilnahme an den Förderkursen Deutsch, Englisch und Mathematik kann von den
Fachlehrkräften empfohlen werden (siehe auch Förderkonzept).
In der Mittagspause besteht die Pflicht, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. Es besteht die
Möglichkeit, am warmen Mittagstisch teilzunehmen oder selbst mitgebrachte Speisen zu
verzehren.
Das Verlassen des Schulgeländes ist in der Mittagspause in der Regel nicht gestattet. Eine
Ausnahme kann bei der Schulleitung beantragt werden.

Sonstiges:

  1. Klassenspezifische Förderpläne werden von den Fachschaften erarbeitet
  2. Mittagspause:
  • Vorhandene Räume:
  • Ruheraum/Leseraum
  • Billardraum
  • Außenanlagen
  • Aufsicht:
  • Externe Kräfte
  1. Ordnungsmaßnahmen:
  • Stört ein Schüler den Nachmittagsunterricht massiv, wird folgender Maßnahmekatalog angewandt:
  • Eltern werden informiert (3 mal)
  • Gespräch mit den Eltern
  • Abmeldung des Kindes aus der Ganztagsschule
  • Kinder, die in der Mittagspause nicht essen, werden aus Fürsorgepflicht nach Hause g eschickt, da sie dem Unterricht nach der Mittagspause mit leerem Magen nur sehr schlecht folgen können.

 

Stand: Oktober 2014

9. Wahlpflichtkurse ab Klasse 6

Die Arbeit in der Realschule
Die Realschule vermittelt den Schülerinnen und Schülern eine erweiterte Allgemeinbildung,
die an lebensnahen Sachverhalten ausgerichtet ist. Das Verständnis für diese Sachverhalte
wird vertieft durch ein breites Fächerangebot im Pflicht-, Wahlpflicht- und wahlfreien Bereich.
So lernen die Schülerinnen und Schüler zunehmend, vielschichtige Zusammenhänge zu
verstehen und gleichzeitig ihre Lernprozesse immer stärker selbstständig zu gestalten.
Vom 6. bis zum 10. Schuljahrgang wird der Pflichtunterricht durch den Wahlpflichtunterricht
ergänzt, der 4 Wochenstunden umfasst. Jede Realschule muss Wahlpflichtkurse in der
2. Fremdsprache (in der Regel Französisch) anbieten, die im 9. und 10. Schuljahrgang als
Schwerpunkt fortgeführt werden. Welche weiteren Wahlpflichtkurse und Profile
angeboten werden, entscheidet die einzelne Schule. Zusätzlich zur 2. Fremdsprache bietet
jede Realschule mindestens einen der Schwerpunkte Wirtschaft, Technik oder Gesundheit
und Soziales im 9. und 10. Schuljahrgang an. Das Angebot zu dieser Profilbildung richtet
sich nach den organisatorischen, personellen und sächlichen Gegebenheiten der einzelnen
Schule.
Durch ihre Entscheidung für bestimmte Wahlpflichtkurse und Profile können die
Schülerinnen und Schüler einen ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechenden
Schwerpunkt bilden.
In den Schuljahrgängen 9 und 10 wird den Schülerinnen und Schülern also eine individuelle
Schwerpunktbildung ermöglicht, um sie auf eine spätere Berufsausbildung ebenso
wie auf ein späteres Studium vorzubereiten.
Folgende Schwerpunkte werden gebildet:

  • Fremdsprachen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Gesundheit und Soziales

Ab dem 6. Schuljahrgang gibt es grundsätzlich zwei Wahlmöglichkeiten, zwischen denen
sich die Schülerinnen und Schüler entscheiden müssen:

  • entweder für einen Wahlpflichtkurs in der 2. Fremdsprache mit 4 Wochenstunden,
  • oder für 2 Wahlpflichtkurse in unterschiedlichen anderen Fächern mit jeweils 2

Wochenstunden.
Im 9. und 10. Schuljahrgang kann die Schule die Schwerpunkte entweder

  • vierstündig
  • oder mit Ausnahme der Fremdsprache zweistündig anbieten. Bei einem zweistündigen Schwerpunktangebot wählen die Schülerinnen und Schüler zusätzlich ein anderes zweistündiges Wahlpflichtangebot oder einen weiteren zweistündigen Schwerpunkt.

In der Regel gilt die Kurswahl für ein Jahr. Es ist also eine Umorientierung möglich. Die
Profilwahl im 9. und 10. Schuljahrgang erfolgt für zwei Schuljahre. In begründeten
Einzelfällen kann das gewählte Profil im Verlauf des 1. Halbjahres des 9. Schuljahrgangs
gewechselt werden. Die Leistungen in den Kursen werden benotet und sind versetzungsund
abschlusswirksam. Die Teilnahme am Wahlpflichtkurs in der 2.Fremdsprache ab dem 6.
Schuljahrgang ist Voraussetzung für einen Übergang von der Realschule zum Gymnasium
bei einem entsprechenden Notenbild.

10. Der Sportunterricht

Am Schulzentrum Munster stehen zwei Sporthallen zur Verfügung. Eine teilbare Sporthalle
und eine kleine Turnhalle mit angeschlossenem Gymnastikraum. Auch kann die Realschule
auf eine Außensportanlage (Osterberg), die für die Leichtathletik gut geeignet ist und ebenfalls
über eine Ballsporthalle verfügt, zurück greifen. Die alljährlichen Schwimmabnahmen
und der Schwimmförderunterricht werden in der Schwimmhalle (Allwetterbad) am Osterberg
durchgeführt. Des Weiteren können die Schülerinnen und Schüler im Schulzentrum in den
großen Pausen auf ein Fußballkleinfeld, welches auch mit Basketballkörben ausgestattet ist,
zurück greifen.
Die Sporthallen sind für den Schulsport ausreichend mit Geräten und Materialien, die mit
schuleigenen Materialien aufgestockt werden, ausgestattet. Ebenfalls verfügt die große Sporthalle
über eine Tribüne, wodurch sie für größere Schulveranstaltungen (Turniere) gut genutzt
werden kann. Verschiedene Turniere werden in den einzelnen Jahrgangsstufen durchgeführt
(s. Sportfeste). Diese Angebote sollen vergleichbare Leistungen in einem fairen Wettstreit
hervorrufen und dienen auch dazu, die Freude am Sport zu fördern. Außerdem soll somit zur
Bereitschaft angeregt werden, außerschulisch mehr Sport zu treiben.
Die Vermittlung zum fairen Miteinander ist ein wichtiger Ansatz in unserem Sportunterricht.
Die sozialen Kompetenzen sollen geschult und erweitert werden.
Der allgemeine Sportunterricht der Klassen 5 bis 8 findet im Klassenverband vormittags statt.
Er umfasst inhaltlich die Lernfelder des Kerncurriculums für Sport für die Realschule. Der
Sportunterricht findet in den Jahrgangsstufen 9 und 10 nachmittags in klassen- und jahrgangsübergreifendem
Unterricht statt. Hier wählen die Schüler halbjährlich Neigungsgruppen,
wobei die Neigungsgruppen aus einer Einzel- und einer Mannschaftssportart bestehen sollen.
Zum Angebot der Mannschaftssportarten gehören Ballspiele wie Fußball, Handball, Basketball,
Volleyball, Hockey, Faustball, Flag-Football und Akrobatik. Ebenso werden Rückschlagspiele
wie Badminton und Tischtennis angeboten. Das Angebot der Einzelsportarten
umfasst Leichtathletik, Fitnesstraining, Turnen, Tanz und Gymnastik.

Sportfeste

Jahresplan Sportveranstaltungen

Das Sportabzeichen
Mit der alljährlichen Abnahme des Sportabzeichens in allen Jahrgängen ist die Teilnahme am
Sportabzeichenwettbewerb der Jungen und Mädchen sowie der Klassen untereinander verbunden.
Dabei stellen die in Aussicht gestellten Geldpreise des Kreissportbundes und der
Krankenkassen einen lohnenden Anreiz dar.
Schwimmausbildung
Am Ende des 5. Jahrgangs sollen alle Schülerinnen und Schüler das Jugendschwimmabzeichen
Bronze erworben haben.

11. Außerschulischer und projektbezogener Unterricht

In Form von Projektwochen oder Projekttagen werden Projekte unterschiedlichster Art durchgeführt.
Sie umfassen die Bereiche: Sport, Kunst, Werken, Theater, Musik, Naturwissenschaften,
Hauswirtschaft, Umwelt, Technik, Schulhof- wie auch Klassenraumgestaltung.
In die Planung werden Schüler/innen, Eltern, schulfremde Fachkräfte, Vereine und wenn möglich
örtliche Betriebe einbezogen. Die Dokumentation mit Hilfe der vorhandenen Medien erfolgt durch
eine Gruppe freiwilliger Schüler/innen und endet in einem gemeinsamen Nachmittag mit der
Darstellung der Ergebnisse, einer Cafeteria und musikalischen Darbietungen.
Projektunterricht
Für den Projektunterricht können insgesamt bis zu fünf Unterrichtstage in Anspruch genommen
werden (Erlass „Die Arbeit in der Realschule“, § 4.12 v. 3.2.2004).
Der feste Bestandteil unseres Projektunterrichts sind Projekttage (Projektwoche), die schuljahrgangsweise
im Wechsel von Fachbereichen bzw. Fachschaften unter der Verantwortung der
zuständigen Leiterin, des zuständigen Leiters organisiert und durchgeführt werden.
Die Thematik orientiert sich an den jeweiligen Fachbereichen.
Die Projekttage (Projektwoche) werden durch einen „Tag der offenen Tür“ beendet, wodurch
die Eltern einen besseren Einblick in die schulische Arbeit gewinnen können.
Weitere Projekte zu aktuellen Themen werden kurz- bzw. mittelfristig organisiert.
2006/2007
Der Fachbereich musisch-kulturelle Bildung organisiert unter der Leitung von Herrn Hartwich in
Zusammenarbeit mit den Heidewerkstätten Munster (s. Kooperationsvereinbarung) Projekttage
für Zeitraum Mai/Juni 2007. Bis Mitte Dezember 2006 erfolgt ein Zwischenbericht.
EU-Projekttag am 22.01.2007: Leitung Frau Amann und Frau Strack-Maseli
2007/2008
Die Projekttage werden vom Fachbereich Sprachen organisiert.
2008/2009
Die Projekttage werden vom Fachbereich „Mathematik-Naturwissenschaften“ organisiert.
2009/2010
Die Projekttage werden vom Fachbereich GSW organisiert und finden vom 18.-22.01.2010 statt.
2010/2011
Die Projekttage werden von der Fachschaft Sport organisiert und finden vom 20. – 24. Juni statt.
2011/2012
Der Fachbereich musisch-kulturelle Bildung organisiert unter der Leitung von Herrn Hartwich in
Zusammenarbeit mit den Heidewerkstätten Munster (s. Kooperationsvereinbarung) eine Projektwoche
vom 09.07. – 13.07.2012.
2012/2013
Frau Nehring organisiert die Projekttage „Wir für uns“ vom 17.- 20. Juni 2013.
Tag 1: Raus in die Natur – ein Streifzug durch die Lüneburger Heide.
Tag 2: Wir leben gesund in einer angenehmen Umgebung
Tag 3: Sporttag
Tag 4: Der Tag der offenen Tür entfällt leider auf Grund eines Trauerfalls.
2013/2014

Frau Waehnert organisiert die Projektwoche für den Fachbereich "Sprachen". Die Projektwoche mit dem Tag der offenen Tür findet in der Zeit vom 21.07. bis zum 25.07.2014 statt.

2014/2015

Die Projektwoche "NTW" findet in der Zeit vom 13. - 17.07.2015 statt.
Stand: Januar 2015

12. Berufs- und Arbeitsweltorientierungskonzept

An der Realschule Munster werden berufsorientierende Maßnahmen an mindestens 42 Schultagen vorrangig in den Schuljahrgängen 8 bis 10 durchgeführt. Die Vorbereitung unserer Schüler auf die Berufs- und Arbeitswelt sehen wir als ein zentrales
Thema - besonders im Fach Wirtschaft - an. Jede Schülerin und jeder führt einen Nachweis
(Berufswahlpass) ab Klasse 8, in dem die Teilnahme an berufsorientierenden Maßnahmen
dokumentiert wird.
Ab der Klasse 8 wird das Fach Wirtschaft als einstündiger Wochenunterricht erteilt. Dadurch
sollen die Lernenden früher mit der Materie Wirtschaft und Arbeitswelt vertraut gemacht
werden und so erste Zusammenhänge erkennen.
Mit Beginn der Klasse 9 rückt dann die Vorbereitung auf die Arbeits- und Berufswelt
verstärkt in den Mittelpunkt des Unterrichtes. Neben der unterrichtlichen Materie finden
daher zahlreiche begleitende Maßnahmen statt:

  1. Die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit bietet regelmäßige Sprechzeiten für Schülerinnen und Schüler an. Zudem finden in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit Veranstaltungen statt, in denen über die Angebote der Agentur und über weiterführende Schulen informiert wird.
  2. In Kooperation mit der Volkshochschule Heidekreis findet im Jahrgang 8 ein handlungsorientiertes Testverfahren zur Erfassung und Förderung elementarer Kompetenzen für berufliche Bildung und Arbeit (Hamet) statt. Das gesamte Testverfahren erstreckt sich über sechs Schultage.
  3. In Kooperation mit der Koordinierungsstelle Berufsorientierung des Landes Niedersachsen findet im 9. Jahrgang eine Woche praxisorientierte Berufsorientierung statt, in deren Verlauf die Schülerinnen und Schüler ihre Neigungen entdecken und in ersten Ansätzen erfahren, welche Kompetenzen sie für die Arbeitswelt benötigen. Dabei machen sie sich mit verschiedenen Berufsbildern und Branchen vertraut und entwickeln Ideen, in welchen Berufsfeldern sie sich umfassender orientieren wollen.
  4. Im Rahmen des Profilunterrichts Wirtschaft gibt es Betriebserkundungen für die Schüler/Innen der 9. Jahrgangsstufe in Munsteraner Betrieben. Dort können die Schülerinnen und Schüler auch mit Auszubildenden sprechen. Zudem kommen Vertreter der Wirtschaft in den Unterricht.
  5. Im Frühjahr findet im 9. Jahrgang das zweiwöchige Betriebspraktikum statt. Dies ist vom Rahmenplan legitimiert und verpflichtend. Zudem gibt es im 10. Jahrgang ein zusätzliches zweiwöchiges Praktikum.
  6. Die Realschule Munster hat eine Kooperation mit der Berufsbildenden Schule Soltau geschlossen, sodass im 8. und 9. Jahrgang jeweils vier berufliche Praxistage angeboten werden.
  7. Die Schüler/innen der 9. und 10. Jahrgangsstufe besuchen die Berufsbildungsmesse in Soltau, die jährlich stattfindet.
  8. Zudem besteht die Möglichkeit, am Zukunftstag teilzunehmen. Die Schüler/innen sollen einen Tag in eher geschlechteruntypische Berufe hineingehen.
  9. Die Schüler/innen der 9. Jahrgangsstufe besuchen zudem im Rahmen einer eintägigen Betriebserkundung die Heidewerkstätten Munster, mit denen ein Kooperationsvertrag besteht.

 

Stand: Mai 2015

13. Einbeziehung der Schüler- und Elternschaft und Zusammenarbeit mit dem Schulträger

Wir fördern die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus, indem wir regelmäßig Elternabende, Elternsprechtage, Informationsveranstaltung zu Aufgaben und Zielen der Realschule anbieten (s. „Die Arbeit in der Realschule, Abschnitt 8.3.1.“ Erlass v. 3.2.2004).

Die Ausgabe der Halbjahreszeugnisse erfolgt durch den Klassenlehrer / die Klassenlehrerin während eines Gesprächs mit den Erziehungsberechtigten und dem jeweiligen Schüler/ der Schülerin. In dem Gespräch werden das Lern- und Sozialverhalten des Schülers/ der Schülerin und sein/ihr derzeitiger Leistungsstand ausführlich erörtert. Mögliche Perspektiven zum Schulerfolg werden aufgezeigt.

Zu Einzelberatungen stehen die Lehrkräfte selbstverständlich zur Verfügung.

In allen vorgeschriebenen Gremien wie Klassenelternrat, Schulelternrat, Fach- und Gesamtkonferenzen sind Eltern in vorgeschriebener Weise beteiligt.

Die Schule informiert ca. alle zwei Monate Eltern und Schülerschaft durch das schuleigene Informationsblatt „Realitäten“ über Termine, Veranstaltungen und Schulentwicklungen.

Wir ermöglichen den Schülern/ Schülerinnen die Mitwirkung und Mitgestaltung in der Schule durch die Wahl der Schülervertretung, deren Abgeordnete nehmen an den Konferenzen (Klassen-, Zeugnis-, Fach- und Gesamtkonferenzen) teil.

Es erfolgen regelmäßig SV-Sitzungen.

Die Schülerschaft wählt eine Vertrauenslehrerin und einen Vertrauenslehrer für 2 Jahre. Die Wahl wird von der SV organisiert und findet im März/April in ungeraden Jahren statt. Die Vertrauenslehrerin und der Vertrauenslehrer werden mit einfacher Mehrheit gewählt.

Die Schüler der 10. Klassen organisieren in Absprache mit den Klassenlehrern/Klassenlehrerinnen den Abschlussball.

Es wird den Schülern/ Schülerinnen ermöglicht, weitere Veranstaltungen (z.B. HalloweenParty) zu organisieren.

Außerdem unterstützen die Schüler/innen die Lehrkräfte bei Sportveranstaltungen, indem sie Schiedsrichterfunktionen wahrnehmen (z.B. Fußballturniere).

Zu aktuellen Anlässen initiiert die Schule Projekttage (z.B. „Wie gehen wir miteinander um?“; „Rechtsextremismus und Gewalt“, dieses wurde vornehmlich von externen Schülern geleitet).

Der Schlusstag der Projektwoche/Projekttage wird als „Tag der offenen Tür“ gestaltet.

Zu den Gesamtkonferenzen wird ein Vertreter des Schulträgers eingeladen.

Die Bürgermeisterin der Stadt Munster empfängt die Schüler/innen der 10. Klassen im Rathaus zu einem kommunalpolitischen Informationsgespräch.

Klassen der Realschule beteiligen sich am „Munsteraner Nikolausmarkt“.

Beschwerden der Schülerinnen und Schüler bzw. der Eltern über Lehrkräfte werden nach dem Beschwerdeverfahren behandelt.

 

Stand: 26.08.2013

14. Zusammenarbeit der Schulen in Munster

14.1 Zusammenarbeit zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen

September/Oktober Rückmeldung über Ergebnisse des abgelaufenen 6. Jahrgangs im Hinblick auf die Laufbahnempfehlung durch die weiterführenden Schulen (HS,RS,Gym) an Grundschulen. Im Anschluss daran Einladung der weiterführenden Schulen an die Fachschaften der Grundschulen zu gemeinsamen Dienstbesprechungen in den Fächern DE, MA, EN, Sachkunde. Thema der Dienstbesprechungen u.a. Evaluation der Laufbahnempfehlungen unter fachspezifischen Aspekten; gegenseitige Information und Absprachen über Lerninhalte

und Methoden. Sitzungen finden an den jeweiligen weiterführenden Schulen statt. Teilnahme ist für die betroffenen Lehrkräfte verpflichtend.

November Treffen der Schulleitungen aller Munsteraner Schulen: Informationsaustausch und Terminabsprachen.

Februar Gegenseitige Hospitationen an Grundschulen und weiterführenden Schulen. Schwerpunkte wurden auf den Sitzungen im September/Oktober vereinbart. Schulleitungen geben Zeitrahmen vor (in der Regel eine Woche pro Schule).

März Gemeinsame Fachdienstbesprechung (DE, EN, MA, ein Sachkundefach) aller Grundschulen und weiterführenden Schulen: Auswertung der Hospitationen, Abstimmung der jeweiligen Fachcurricula. Teilnehmerkreis: alle Fachlehrkräfte, die mit dem Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule
befasst sind.
Einladung durch Schulleitungen der Grundschulen (im Wechsel)

April Information der Eltern der Grundschule über Angebot der weiterführenden Schulen durch Schulleiter von HS, RS, Gym. Einladung und Moderation durch Grundschulen.
Jährlicher Wechsel des Standortes zwischen Schulzentrum und Süllberg.
Der Informationsaustausch über einzelne Schülerinnen und Schüler der
Übergangsklasse 5 kann aufgrund der vielfältig geknüpften Kontakte kontinuierlich bzw. nach Bedarf über das ganze Schuljahr hinweg erfolgen.

14.2 Zusammenarbeit im Schulzentrum

Schulzentrum HS/RS

  • Es finden wöchentliche Schulleiterbesprechungen statt
  • Gemeinsamer Arbeitsschutzausschuss
  • Gemeinsame Verwaltung und Nutzung der Fachräume
  • Regelmäßige informelle Zusammenarbeit in den Fachbereichen
  • Gemeinsame Aufsichtsführung
  • Gemeinsame Zuständigkeiten für den Hausmeisterbereich und Koordination mit dem Schulträger
  • HS und RS werden als Einheit bei der Lehrerversorgung betrachtet. Probleme werden überwiegend hausintern gelöst

 

Stand: Montag, 2. September 2013

15. Öffnung von Schule durch Kooperation mit schulischen und
gesellschaftlichen Partnern

Schulpartnerschaften

Die Realschule pflegt seit 1997 einen intensiven Kontakt mit der russischen Schule N7 (ehemals Schule Nr.4) in Mitschurinsk, der Partnerstadt Munsters.
Die Partnerschaft entwickelte sich aus der Begegnung während eines internationalen Jugendlagers des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im August 1990. Unter den Teilnehmern
befanden sich auch 6 Jugendliche aus Russland. Der Leiter dieser Delegation war von den Eindrücken in Munster so begeistert, dass er in seiner Heimatstadt Mitschurinsk die Entwicklung einer Partnerschaft anregte. Seit der Beurkundung dieser Städtepartnerschaft finden neben den offiziellen Begegnungen der Vertreter beider Städte, insbesondere zu
Anlässen, wie Stadtgeburtstag oder Jubiläen, alljährlich ein gegenseitiger Schüleraustausch statt. Der Aufenthalt beträgt jeweils ca. 10 Tage und umfasst dabei ein weit reichendes Programm über das Kennenlernen der Sprache, der Kultur, des Sports sowie der Freizeitgestaltung.

Neben dieser Partnerschaft wurde 2006 eine Kooperation mit der Behindertenwerkstätte in Munster geschlossen.

Sie ist in erster Linie eine Partnerschaft, die auf Erweiterung der sozialen Kompetenz der Schüler/innen für Behinderte angelegt ist.

Ein weiterer Schwerpunkt bildet seit 2010 die Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK). Das Projekt „Namensziegel“ (siehe Punkt 15.4) führen wir auch gemeinsam mit unserer Partnerschule N7 aus Mitschurinsk durch.

15.1 Kooperation mit den Heidewerkstätten

Zum Formular >

Gemeinsame Aktionen

  • seit 2006: Jährliche Betriebserkundung (Klassenstufe 9)
  • Mai 2007: Gemeinsame Projekttage mit einer öffentlichen Abschlussveranstaltung
  • Juni 2008: 10-Klässler helfen erstmals tatkräftig beim Sportfest der Heidewerkstätten
  • Sommer 2008: Gemeinsame Mannschaft beim Menschenkickerturnier auf dem Schützenplatz
  • 2009: Gemeinsamer Kinobesuch „Finnischer Tango“
  • 2009: Die Realschulklassen besuchen die Kunstausstellung „Die Kraft der Farben“ der Heidewerkstätten in der Bücherei der Stadt Munster
  • 2010: Teilnahme am Lauf rund um den Mühlenteich zugunsten von Special Olympic
  • 2012 Teilnahme an der Projektwoche und am Sponsorenlauf „Mit uns läuft was“

Die Kooperationsveranstaltung „Mit uns läuft was“ war ein voller Erfolg.

Wir bedanken uns bei den Heidewerkstätten für die hervorragende Organisation und für die tolle Zusammenarbeit. Bedanken möchten wir uns aber auch insbesondere bei den Sponsoren für den Rundenlauf und für die zweckgebundenen Spenden für ein White-Board. Insgesamt sind so rund 2000 Euro zusammen gekommen. Mit Hilfe unseres Fördervereins sollte es uns gelingen, ein Whiteboard (Kostenpunkt ca. 3000 €) zu beschaffen.

Weitere „kleine“ Kooperationen sind für 2012/2013 bereits geplant.

  1. Teilnahme der Heidewerkstätten am Mofa-Kurs
  2. Besichtigung der Sternwarte
  3. Vorführung des Whiteboards
  4. Teilnahme am Discoabend am "Tag der offenen Tür" (20.06.2013)

Zu 1 bis 3: wie geplant stattgefunden
Zu 4: Der Discoabend musste leider entfallen.

  • Donnerstag, 13. November 2014:  Projekttag "Wir dürfen eure Gäste sein" anlässlich des Umzugs der Heidewerkstätten von Neuenkirchen zurück nach Munster.

15.2 Schüleraustausch mit der Partnerschule N 4 (seit 2009 N 7) in Mitschurinsk

Am 7. Oktober 1997 beschließt die Gesamtkonferenz der Realschule Munster eine Schulpartnerschaft mit der Schule N 4 in der russischen Partnerstadt Mitschurinsk einzugehen.
1998
März / April: In den Osterferien fährt RSL Körner für 3 Wochen nach Mitschurinsk. Er unterrichtet (tägl. 3 U.Std.) an der Schule N 4 Deutsch und veranstaltet an den Nachmittagen didaktisch-methodische Seminare an der Agrar-Universität und für die Deutschlehrer aller Schulen der Stadt. Die 1. Schüler-/Lehrergruppe (12 SuS / 3 L) aus Mitschurinsk ist im September für 10 Tage Gast der RS Munster.
1999
In den Osterferien fahren RSL U. Körner und die Kolleginnen A. Klose und E. Schubert für 12 Tage in die Partnerstadt und unterrichten an der Schule N 4. Im Mai fährt die 1. Gruppe (12 SuS / 2 L) der Realschule Munster nach Mitschurinsk.
2000
Im Januar nimmt eine Delegation der RS an den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Schule N 4 teil. In den Osterferien unterrichtet U. Körner wieder für 2 Wochen an der russischen Partnerschule.
Im September kommt wieder eine Gruppe von 10 SuS und 3 L nach Munster.
2001
In den Osterferien wieder 2 Wochen Deutschunterricht in Mitschurinsk durch U. Körner. Im Mai fährt die 2. Schüler-/Lehrergruppe der RS Munster nach Mitschurinsk.
2002
Im September ist wieder eine Gruppe der Schule N 4 Gast der RS Munster. In den Herbstferien reisen 3 Mitglieder des Lehrerkollegiums der RS Munster (U. Körner, A. Nightingale, D. Möbius) nach Mitschurinsk und unterrichten an der Schule N 4.
2003
Ende August / Anfang September fährt wieder eine Gruppe der RS Munster nach Mitschurinsk. Die Schülerinnen und Schüler werden von 4 Lehrkräften begleitet, die auch an der Partnerschule unterrichten.
2004
In den Osterferien unterrichtet U. Körner wieder 2 Wochen in Mitschurinsk. Im September ist die 4. Gruppe der russischen Partnerschule Gast in Munster.
2005
Im Januar reist eine Delegation der RS Munster unter Leitung von Schulleiter H. Krause nach Mitschurinsk und nimmt an der Jubiläumsveranstaltung „30 Jahre Schule N 4“ teil. Im April / Mai fährt zum 4. Mal eine Gruppe von 10 SuS der RS Munster nach Mitschurinsk.
Sie werden von 2 RSL und 3 RSL a.D. (U. Körner und das Ehepaar Nightingale) begleitet.
2006
Am 3. Mai besucht wieder eine Gruppe (10 SuS / 3 L) der Partnerschule N 4 die RS Munster.
2007
Nach dem Besuch einer Schülergruppe unserer Partnerschule aus Mitschurinsk im Mai 2006 reist eine Gruppe unserer Schule nach Mitschurinsk vom 22. – 29.04.2007. 11 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 können bei dieser Fahrt eine andere Kultur, ein anderes Land und eine andere Sprache auf einmalige Weise kennen lernen, die sich mit einer touristischen Reise nicht vergleichen lässt, da die Gäste natürlich auch das Familienleben und den Schulalltag erleben. Auch das 10-jährige Jubiläum der im Oktober 1997 beschlossenen Schulpartnerschaft wird während des Aufenthaltes mit verschiedenen Veranstaltungen gefeiert.
2008
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Schulpartnerschaft zwischen der Realschule Munster und der Schule No. 4 in Mitschurinsk besucht uns in der Zeit vom 20.04.-27.04.2008 eine Gruppe von 13 Schülerinnen und Schülern sowie 8 Lehrkräften. Die Gruppe bringt sich aktiv in die Projektwoche unserer Schule ein. So werden z.B. russischer Tanz, russische Lieder und sportliche Aktivitäten angeboten. Es werden Apfelbäume auf den Schulhof gepflanzt, die von der russischen Gruppe
mitgebracht worden waren.
2009
Eine Schülergruppe besucht die Partnerschule N 7 in Mitschurinsk vom 24.04.-01.05.2009 unter der Leitung von Herrn Busch, Frau Waehnert und Frau Bartsch.
2010
Vom 21.04. – 28.04. besuchen uns 16 Schülerinnen und Schüler und 5 Lehrkräfte aus Mitschurinsk. Im Mittelpunkt des Besuches steht das Projekt „Namensziegel“ aus unserer Projektwoche. Gemeinsam fahren die 9. Klassen mit unseren russischen Freunden nach Bergen-Belsen und legen die Namensziegelsteine an der Gedenkstätte Bergen-Hörsten nieder.
2011
Der Gegenbesuch erfolgt vom 09.09. – 16.09.2011. Herr Busch als Hauptverantwortlicher, Frau Waehnert und Herr Bobka als Aufsichtkräfte begleiten die 14 Schülerinnen und Schüler, die am Austausch teilnehmen. Der Erlebnisbericht ist in der Böhme-Zeitung vom Samstag, 24.09.2011 zu finden.
2012
Das Tonziegel-Projekt wird fortgesetzt
Vom 21.04. – 29.04.2012 begrüßen wir mit der Stadt Munster 27 Gäste aus Mitschurinsk. Alle beteiligen sich an unserem Projekt und stellen mit den 9. Klassen Ziegelsteine her, die im Oktober in Bergen-Hörsten niedergelegt werden sollen. Unser Dank gilt Herrn Traupe, der
einen wunderbaren Film über dieses Projekt gedreht hat. Der Film ist in der Realschule als DVD ausleihbar. Verweisen möchten wir auch auf den Zeitungsartikel von Maurice Bonkat „Vom Begreifen des Unfassbaren“, zu finden auf der Startseite unserer Homepage.
2013
Wir besuchen unsere Partnerschule vom 10. Mai bis 17. Mai 2013. Siehe hierzu den Reisebericht von Kim Chantel Meyer auf der Schulhomepage.
2014
Vom 22.04. - 30.04.2014 begrüßen wir an der Realschule Munster 11 Schülerinnen und Schüler mit den Begleitpersonen von der Schule Nr. 7 aus Mitschurinsk. Unter den Begleitpersonen befindet sich auch ein Kameramann, der den Schüleraustausch filmisch dokumentiert.
2015
Wir besuchen unsere Partnerschule Nr. 7 in der Zeit vom 17. bis zum 24. April 2015. 14 Schülerinnen und Schüler erleben ereignisreiche Tage.
Siehe hierzu auf der Homepage Schule -Schüleraustausch.

15.3 Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK)

Unterstützung bei der Ausschmückung der Kriegsgräber am Ehrenfriedhof Munster zum Volkstrauertag

Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jährlich an der Ausschmückung der Kriegsgräber am Ehrenfriedhof Munster zum Volkstrauertag. Die Stadt Munster liefert dafür das Tannengrün, die Schülerinnen und Schüler erstellen die Gestecke und legen sie am Freitag vor dem Volkstrauertag auf den Kriegsgräbern ab. Im Unterricht wird vorher die Bedeutung des Volkstrauertags thematisiert.

Das Ziegelsteinprojekt

Erstmals "Namensziegel"-Projekt an der Realschule Munster

Auf 1.369 Kriegsgräberstätten und zivilen Friedhöfen in Niedersachsen sind insgesamt 255 460 Menschen bestattet, die als Opfer von Krieg und Gewalt ihre letzte und dauerhafte Ruhestätte erhalten haben.

Zu ihnen zählen deutsche Soldaten und ausländische Angehörige der kämpfenden Truppe, Bombenopfer, Kriegsgefangene, ZwangsarbeiterInnen und deren in Gefangenschaft geborene und verstorbene Kinder, KZ-Insassen: deutsche und ausländische Juden, politische Gefangene, sog. „Euthanasie-Opfer, delinquente Jugendliche und weitere Opfer im Sinne des Kriegsgräbergesetzes.

Diese Stätten - oft abseits belebter Straßen und Wege gelegen - sind heute zumeist Orte der Ruhe und Abgeschiedenheit. Aber wer weiß um ihre Geschichte? Wer weiß um die Geschichte derer, die dort ruhen?

Projekte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen zielen darauf, den Schülerinnen und Schülern die Geschichte des Nationalsozialismus und des Krieges in ihren Heimatorten nahe zu bringen und dadurch
Anstöße zu geben, über die Entstehung von Konflikten und die gesellschaftliche und politische Bedeutung des Friedens nachzudenken. Über den Projektzeitraum hinaus wird angestrebt, dass Schulen eine dauerhafte Patenschaft für die Pflege der Kriegsgräberstätten zu übernehmen.

Eine weitere Absicht ist es, die Friedhofsbesucher, besonders der jüngeren Generation, über die Ereignisse zu informieren und so die Erinnerung an die Schicksale der Opfer im öffentlichen Bewusstsein wach zu halten.

Im Rahmen von Schulprojekten sollen Kriegsgräberstätten, deren Belegung je nach Standort sehr unterschiedliche Gruppen von Toten umfasst, durch Quellen und Zeitzeugenberichte als Orte historisch "gehoben" und in die globalen Zusammenhänge eingestellt werden. Analog zur Schularbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Ausland soll dabei die Rekonstruktion von Einzelschicksalen im Mittelpunkt stehen. Den Schüler/innen und den Besucher/innen soll die Erkenntnis vermittelt werden, dass sich hinter den Namen der Verstorbenen konkrete Biographien verbergen, die - im Unterschied zu den meisten Lebensläufen der auf dem örtlichen Friedhof Bestatteten – in allen Fällen gewaltsam und unter schrecklichen Begleitumständen beendet wurden. Die meisten dieser Toten sind fern ihres Heimatortes bestattet; nicht immer wissen die Angehörigen, wo sie beigesetzt wurden.

Historischer Hintergrund:

Auf dem Kriegsgefangenenfriedhof Hörsten fanden ca. 20 000 sowjetische Kriegsgefangene ihre letzte Ruhestätte.

Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 wurden hunderttausende Rotarmisten als Kriegsgefangene nach Deutschland deportiert und in sog. „Russenlagern“ eingesperrt. Solche Lager entstanden auch in der Lüneburger Heide, z. B. in Bergen- Belsen.
Die Behandlung der Kriegsgefangenen war – entgegen aller internationaler Abkommen – unmenschlich: Allein in Bergen-Belsen starben im Winter 1941/1942 ca. 14.000 Menschen an Hunger, Krankheiten und Erschöpfung. Sie wurden auf einem in der Nähe des Lagers eingerichteten Friedhof in Massengräbern verscharrt – ohne Kennzeichnung der Grablage, ohne Nennung ihrer Namen, noch im Tode jeder Menschenwürde beraubt.

Das Projekt:

Nachdem in den 90er Jahren in einem Archiv bei Moskau die Karteikarten aller nach Deutschland verschleppten sowjetischen Kriegsgefangenen entdeckt wurden, ist es nun möglich, diesen Toten symbolisch Namen, Identität und Würde wiederzugeben. Dazu stellen Schülerinnen und Schüler in ihren Schulen Tonziegel mit den Namen der Opfer des Kriegsgefangenenlagers Bergen-Belsen her; die fertigen Ziegel werden dann auf einem kleinen Wall, der den sowjetischen Kriegsgefangenenfriedhof Bergen-Hörsten umgrenzt, in ebenfalls von Schülern hergestellten Metallgestellen befestigt. Bislang sind etwa 350 solcher Namenstafeln auf dem Friedhof angebracht worden. Nun auch mit Hilfe der Realschule Munster. Der jeweils 9.Jahrgang beteiligt sich seit April 2010 am Projekt Namensziegel und wird es fortan weiter im Rahmen des Geschichtsunterrichts tun, bis alle 20 000 Toten wieder einen Namen haben.

15.4 Kooperation mit der Kirche

Am Buß- und Bettag und am Reformationstag finden regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen mit der Kirche statt. Die Schüler/innen erhalten die Gelegenheit diese Gottesdienste aktiv mitzugestalten.
Eine weitere Möglichkeit für die Schüler/innen die Kirche besser kennen zu lernen, bieten die Erkundung der St. Stephanus Kirche und ihrer Nebengebäude. Führungen werden von Mitarbeitern der Kirche in Kooperation mit der Lehrkraft durchgeführt.

Die Kirchenvertreter stimmen die Termine für die Konfirmandenfreizeiten mit den Schulen einvernehmlich ab.

Stand: Fortschreibung Januar 2015

16. Präventionskonzept

17. Sozial- und Methodenkonzept

18. Forder- und Förderkonzept

Realschule Munster > Schulentwicklung > Forder- und Förderkonzept

Um die schulische Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern, wollen wir in Zusammenarbeit mit ihnen und den Eltern, mit vielfältigen, dem Einzelnen angepassten Wegen und Konzepten eine gezielte, individuelle Förderung und Forderung versuchen.
Das gelingt uns, wenn die Schülerinnen und Schüler sich im sozialen Umfeld der Schule wohl fühlen und sich dort einbringen, so wie es in der Leitidee unserer Schule beschrieben steht. Wesentliche Bestandteile einer solchen Förderung sind Maßnahmen der inneren und äußeren Differenzierung.

Die Dokumentation der individuellen Lernentwicklung begleitet die Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 10. Schuljahrgang und enthält Aussagen

  • zur Lernausgangslage
  • zu Ergebnissen des HST
  • zu Zensuren, Stand Ende November, Anfang Dezember Klasse 5
  • zu Zeugnisnoten
  • zu "Blauen Briefen" mit Angabe der Minderleistungen
  • zu Gutachten mit Datum über Stärken und Schwächen
  • zu Empfehlungen zur Teilnahme am Förderunterricht

An einem zusätzlich zum Regelunterricht eingerichteten Förderunterricht in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch nehmen Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 8 teil, die besonders große Leistungsschwächen in einem der Fächer oder in mehreren aufweisen oder aber Lernschwierigkeiten in bestimmten Teilbereichen dieser Fächer haben.
Die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer erkennen durch Beobachtung des Lern- und Arbeitsverhaltens, an konkreten Leistungsergebnissen und auch durch Fehleranalyse in Tests die Lernschwächen und Leistungsdefizite einzelner Schülerinnen und Schüler und empfehlen, am Förderunterricht teilzunehmen.

Im Förderunterricht werden Schülerinnen bzw. Schüler in einer kleinen Gruppe von 12 – 15 Kindern oder Jugendlichen, die häufig ähnliche oder sogar gleiche Schwierigkeiten haben, mit geeigneten Übungen und Materialien trainiert, damit sie fachbezogene Kompetenzen und fachmethodische Fähigkeiten verbessern bzw. erwerben. Dabei werden sie von Fachlehrern und Fachlehrerinnen angeleitet. Im Förderunterricht sollen die Schüler und Schülerinnen auch geeignete Übungsstrategien für ein künftig selbstständiges Lernen kennenlernen.

Voraussetzung für ein effizientes und nachhaltiges Lernen im Förderunterricht ist und bleibt aber die Bereitschaft des Lernenden, sich mit Anstrengung und Fleiß um den Lerninhalt zu bemühen. Deshalb sollten in den unterschiedlichsten Elterngesprächen neben Aussagen zur Lese- und Schreibkompetenz, zur mathematischen und fremdsprachlichen Kompetenz auch spezielle Aussagen
gemacht werden zu

  • Eigenständigkeit
  • Ordnung und Sorgfalt
  • Konzentration
  • Belastbarkeit
  • Teamfähigkeit
  • Pünktlichkeit
  • Hausaufgaben

1. Gezielte Förderung zum Ausgleich von Defiziten in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik sowie LRS

Dazu gelten folgende Grundsätze:

  1. Die Teilnahme an diesem Ganztagsangebot ist grundsätzlich freiwillig. Die Schülerinnen und Schüler melden sich zu Beginn des Schuljahres an.
  2. Durch Beobachtung der individuellen Lernentwicklung wird ggf. die Teilnahme im Laufe des Schuljahres durch die Fachlehrkraft empfohlen. Förderungs- und forderungsbedürftige Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 werden von der Fachlehrkraft in Absprache mit den Eltern
  • ausgewählt
  • inhaltlich vorbereitet und
  • bei der betreuenden Lehrkraft für einen vorgegebenen Zeitraum angemeldet und von ihr betreut.

Schülern aus Kl.5 bis 8 mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche bieten wir eine wöchentliche Förderstunde in Kleinstgruppen an, in der der Lehrer speziell auf die LRS - Problematik eingeht. Die Diagnose, ob bei einem Kind eine solche Förderung notwendig ist, wird verantwortlich von den
Deutschlehrern durchgeführt. Dabei verwenden wir die sogenannte Hamburger Schreibprobe und nehmen Rücksprache mit den anderen Fachkollegen.

2. Arbeitsgemeinschaften

Die Arbeitsgemeinschaften fördern unterschiedliche Kompetenzen:

  • Spiele (z.B. musisch-kulturelle Kompetenz, soziale Kompetenz, kommunikative Kompetenz)
  • Band (z.B. musisch-kulturelle Kompetenz, soziale Kompetenz, kommunikative Kompetenz)
  • Sport (z.B. soziale Kompetenz / Gesundheitserziehung, kommunikative Kompetenz)
  • Basteln (z.B. soziale Kompetenz, kommunikative Kompetenz)
  • Astronomie (z.B. soziale Kompetenz, kommunikative Kompetenz)
  • Mofa (z.B. soziale Kompetenz, kommunikative Kompetenz, Verkehrserziehung)

Im Einzelnen werden Eigenständigkeit, Ordnung und Sorgfalt, Konzentration, Belastbarkeit, Teamfähigkeit als auch Pünktlichkeit gefördert und gefordert.

3. Hausaufgabenbetreuung

Die Hausaufgabenbetreuung fördert unterschiedliche Kompetenzen:
z.B. Lese- und Schreibkompetenz / kommunikative Kompetenz / soziale Kompetenz / mathematische und fremdsprachliche Kompetenz
Im Einzelnen werden Eigenständigkeit, Ordnung und Sorgfalt, Konzentration, Belastbarkeit, Teamfähigkeit als auch Pünktlichkeit gefördert und gefordert.

4. Methodisches Wissen

Die Methodentage (siehe Methodenkonzept) unterstützen grundlegende Fähigkeiten und schulen Fertigkeiten zum selbstständigen Lernen, zur Selbsteinschätzung. Zudem werden fächerübergreifende Arbeitsgrundlagen vermittelt, vertieft und geübt.

5. Sprachlische Förderung

Schülerinnen und Schüler ohne Deutsch als Muttersprache, die wenig oder keine Kenntnisse über die deutsche Sprache haben, können im Einzelfall nach Absprache mit den Eltern separat in Förderstunden und auch parallel zum stattfindenden Unterricht geschult und unterstützt werden.

Evaluation

In der ersten Gesamtkonferenz des Schuljahres werden Veränderungsvorschläge von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften eingebracht und führen ggf. zu einer Überarbeitung des Förder- und Forderkonzeptes.

Stand: November 2012

19. Medienkonzept

19. Medienkonzept der Realschule Munster                                   Stand Januar 2015

1. Warum Medienkompetenz
Medien (TV, Print, Bibliothek, Internet, Computer) beeinflusse uns als Mitglied der Gesellschaft

2.           Ansatzpunkte zur Auseinandersetzung mit dem Thema

2.1.         Kritische Auseinandersetzung
Wirkungsmechanismen
ökonomische Interessen
gesellschaftliche Verflechtung
Infos filtern
Copyright
Gefahren bei der Nutzung von Internet bzw. Chatrooms
2.2.         Handlungskompetenz

2.2.1.      Umgang mit dem Computer
Einführung in die Bedienung der Standardsoftware
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation,
Bildbearbeitung (Informatik)
Aufbau und Funktion eines Computers und seiner Peripherie
einfache Programmierung und Steuerung
2.2.2.       Präsentationstechniken (alle Fächer)
kennen lernen und bei Referaten,
Buchvorstellungen etc. einsetzen
2.3.         Informationsbeschaffung
Bücherei (mit Fernleihe)
Internet – gezielt Informationen auswählen
Lexika
2.4.         Nutzung des Computers für den Unterricht
Deutsch:           Rechtschreibtrainer
Englisch:          Vokabeltrainer
Informatik:      Tipptrainer
Mathe:              Diagramme, Funktionen darstellen
2.5.         Schulhomepage
Ausblick:
Lernsoftware zu bestimmten Unterrichtseinheiten zur Förderung schwacher Schüler und „Überflieger“  (selbsttätiges Lernen)

Vorbereitung auf den Erwerb des ECDL (Europäischer Computer-Führerschein)
3.  Ausstattung zum Zeitpunkt 22.02.2010

-       2 PC-Räume mit 16 Schülerarbeitsplätzen

-       1 GSW-Raum mit PC-Arbeitsplatz, Beamer

-       1 mobile Notebook-Beamer-Einheit

-       1 mobiler Beamer

-       halber Klassensatz an Notebooks zum mobilen Lernen

4.   Plan zur weiteren Ausstattung mit neuen Medien

4.1 Kurzfristige Planung mit dem Konjunkturpaket II

-       Internetzugang in allen Unterrichtsräumen

-       Anschaffung von 2 interaktiven Whiteboards

-       Dokumentenkamera in Verbindung mit den Notebooks und den interak tiven Whiteboards für das mobile Lernen

4.2 Mittel und langfristige Planung

-     Aufgrund der zu machenden Erfahrungen mit den Whiteboards prüft die Realschule, ob weitere Klassenzimmer mit den interaktiven                    Tafeln ausgestattet werden sollen.

-    Ausstattung der Klassenräume mit aktiver Lautsprecheranlage.

-    Im Schuljahr 2010/2011 wurden drei weitere Whiteboards installiert.

-    Seit dem Schuljahr 2013/2014 sind 10 Klassenräume mit Whiteboard ausgerüstet.

-    Zum Schuljahr 2014/2015 sind bereits 15 Unterrichtsräume mit Boards ausgestattet.

-    November 2015: alle 18 Unterrichtsräume sind mit Boards ausgestattet.

20. Schuleigene Facharbeitspläne und die Leistungsbewertung

Die schuleigenen Arbeitspläne und die Leistungsbewertung sind von den jeweiligen Fachkollegen erarbeitet und in Fachkonferenzen und Gesamtkonferenzen besprochen und beschlossen worden.
Die Arbeitspläne/Leistungsbewertung sind in einem gesonderten Ordner abgeheftet.

21. Beschwerdeverfahren an der Realschule Munster

Beschwerden gegen Lehrkräfte werden an der Realschule Munster wie folgt behandelt:

Beschwerden von Schülern / Schülerinnen

Wenn eine Einigung mit der Lehrkraft nicht erreicht werden kann, sollte der Schüler/ die Schülerin sich an seinen Klassenlehrer/ seine Klassenlehrerin wenden, und diese(n) als Vermittler einschalten.
Führt auch dies nicht zu einer Lösung, so kann der Klassenlehrer/ die Klassenlehrerin und/ oder der/ die betroffene Schüler/in sich direkt an den Schulleiter wenden. Dieser bittet ggf. den/die Schüler/in, die Beschwerde schriftlich zu formulieren.
Der Schulleiter befragt daraufhin den Fachlehrer/ die Fachlehrerin und entscheidet über den Fortgang des Verfahrens. In allen Fällen (berechtigte Beschwerde, sachlich unbegründete Beschwerde, komplexe Sachlage) wird der Schulleiter die Lehrkraft in ein Gespräch mit dem
Schüler/ der Schülerin einbeziehen. Der Schulleiter wird ggf. bei speziellen fachlichen Problemstellungen eine(n) Fachschaftsleiter(in) oder eine andere Fachkraft konsultieren.
Bei schweren dienstrechtlichen Verstößen informiert der Schulleiter die Aufsichtsführende Behörde.

 

Beschwerden von Eltern

Es gilt sinngemäß das Verfahren wie bei Beschwerden von Schülern/ Schülerinnen.

Die Vertrauenslehrerin und der Vertrauenslehrer stehen in allen Konfliktfällen Schülern und Schülerinnen sowie Eltern jederzeit zur Verfügung.

Der Schulleiter hält regelmäßigen Kontakt zur Schülervertretung und Elternvertretung. Gegenstand dieser Gespräche sind auch offensichtliche oder vermeintliche Vorfälle und Umstände, die Anlass zur Kritik geben.

22. Grundsätze der Klassenzusammensetzung und der Unterrichtsverteilung

Kriterien für die Klassenzusammensetzung

  • Gleichmäßige Verteilung nach den Grundschulempfehlungen
  • Möglichst gleiche Klassenstärke
  • Verhältnis Jungen / Mädchen
  • Mischung der Schülerinnen und Schüler aus den Grundschulen
  • Freundschaftsgruppen können berücksichtigt werden
  • Ortsbezogene Gruppenbildung
  • Zuweisung nach zweiter Fremdsprache
  • Berücksichtigung der Konfessionen
  • Aufteilung der Wiederholer in Absprache mit dem Kollegium
  • Die Zuordnung der Zugänge erfolgt nach den oben aufgeführten Kriterien

Grundsätze für die Unterrichtsverteilung

  • studienbezogener Einsatz der Lehrkräfte
  • Berücksichtigung von Neigungsfächern
  • Zuordnung der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer mit Langzeitfächern
  • Klassenlehrerinnern-, Klassenlehrereinsatz nach Wunsch für Jahrgangsstufen
  • das Wahlpflichtangebot richtet sich nach dem Erlass "Die Arbeit in der Realschule" und den Qualifikationen der Lehrkräfte

23. Dokumentation der individuellen Lernentwicklung

Die individuelle Lernentwicklung wird mittels Karteikarte für jede Schülerin, für jeden Schüler dokumentiert. Die Karteikarte enthält neben den persönlichen Daten Angaben aus der Grundschulzeit

  • Grundschule mit Grundschulklasse
  • evtl. Wiederholungsjahr
  • Gutachten mit Datum über Stärken und Schwächen (z.B. LRS)
  • Zeugnisnoten der 4. Klasse
  • Schullaufbahnempfehlung

und Angaben aus der Realschulzeit

  • Ergebnis des HST
  • Zensuren: Stand Ende November Anfang Dezember Klasse 5
  • Zeugnisnoten
  • "Blaue Briefe" mit Angabe der Minderleistungen
  • Gutachten mit Datum über Stärken und Schwächen
  • Fördermaßnahmen

Der Leistungsstand und eventuelle Fördermaßnahmen werden in Klasse 5 an einem Elternsprechtag Ende November, Anfang Dezember mit den Eltern erörtert.

Pädagogische Klassenteamtagungen zur Erörterung der individuellen Lernentwicklung

Klasse 5:                        1. Woche nach Schuljahresbeginn (Auswertung der ILE Klasse 4 GS)

Klassen 5 - 10:              2. Novemberhälfte

Klassen 5 - 9:                 Ende April (Osterferien beachten)

In den Halbjahreszeugniskonferenzen werden notwendige Fördermaßnahmen erörtert und bei der Zeugnisaufgabe mit den Erziehungsberechtigten besprochen (siehe auch Konzept "Einbeziehung der Schüler- und Elternschaft"). Außerdem berät die Klassenlehrkraft die Eltern, welche Fachlehrkräfte am Elternsprechtag zum Gespräch besucht werden sollten.

 

Stand: Januar 2015