Tag der offenen Tür bietet Einblick über das Schulleben an der Realschule Munster
„Wir wollen uns heute mal das Schulzentrum anschauen“, sagt Ruta Drewes. Deshalb hat sich die Wietzendorferin gemeinsam mit ihrem Mann Gerd und ihrem Sohn Arne auf den Weg nach Munster gemacht, um am Tag der offenen Tür teilnehmen zu können. Der Tag der offenen Tür richtet sich vor allem an Eltern, deren Kinder im Sommer von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule wechseln werden, aber auch alle anderen Interessierten sind willkommen.
„In der Schule verbringt man sehr viel Zeit, da ist es wichtig, dass man sich wohlfühlt und aufs Leben vorbereitet wird“, so Ruta Drewes. „Mir ist wichtig, zu erleben, wie die Schule auf uns wirkt“, ergänzt die gebürtige Lettin. Und am Ende konnte der Eindruck überzeugen. „Vor allem das Erasmus-Programm der Realschule Munster ist mir wichtig, aber auch das selbstständige Lernen hat für mich eine hohe Bedeutung“, ergänzt Gerd Drewes. „Ich finde es gut, dass es hier moderne Technik gibt“, das ist das entscheidende Argument für Sohn Arne. Auch Bernd Golkowsky und Nina Fülling, die selbst bis zum Jahr 2006 Schülerin der Realschule war, möchte ihr Kind hier anmelden. Da beide Eltern berufstätig sind, finden sie vor allem das Ganztagsangebot interessant. Daneben freuten sie sich darüber, dass so viele Fachbereiche und Fachräume vorgestellt wurden.
In der offiziellen Informationsveranstaltung hob Schulleiter Björn Edelmann vor allem das Besondere der Realschule hervor, das geht vom Engagement im Bereich der Berufsorientierung über die gute Ausstattung der naturwissenschaftlichen Räumlichkeiten bis zur Teilnahme am Erasmus-plus-Programm der EU, bei dem die Schülerinnen und Schüler inzwischen Länder wie Griechenland, Frankreich, Großbritannien, Polen und Estland besuchen können. Aber auch etliche ehemalige Schülerinnen und Schüler haben die Chance genutzt, die alte Schule und natürlich auch die ehemaligen Lehrkräfte zu sehen.
Die Lehrkräfte der Realschule Munster haben sich viel Mühe gegeben, damit die Besucher die Schule auch ganz praktisch kennenlernen konnten, so wurden beispielsweise im Kunstraum Bilder gemalt, im Musikraum konnten Instrumente ausprobiert werden, im Chemieraum Experimente verfolgt und im Bioraum konnten am menschlichen Modell Organe untersucht werden. Auch der Förderverein war mit einem Infostand vertreten. Besonderer Dank gilt den vielen freiwilligen Schülerinnen und Schülern, die beispielsweise beim Kuchenverkauf und an vielen anderen Ständen zum Erfolg des Tages beigetragen haben. Organisiert wurde die Veranstaltung auf Seiten der Realschule von Julia Geiseler, Matthias Apel und Tilmann Meyerhoff.















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