Die Demokratie am Ursprungsort und kulturelle Vielfalt erleben

Schülerinnnen und Schüler der Realschule Munster zu Gast in Athen

Zu einer ganz besonderen Reise sind kürzlich 15 Schülerinnen und Schüler und drei Lehrkräfte der Realschule Munster aufgebrochen, denn nach Athen fährt man nicht alle Tage. Auf dem Programm stand ein fünftägiger Austausch mit dem Cholargos Gymnasium.
„Wir wollten Demokratie am Ursprungsort und kulturelle Vielfalt erleben“, so fasst Gabriel Sebastian, der die Fahrt auf deutscher Seite organisiert hat, das Ziel dieser Reise zusammen. Unterstützt wurde er von den Lehrkräften Carola Nehring und Karen Reh. Bereits seit einigen Jahren gibt es Kontakte zwischen dem Athener Cholargos Gymnasium, bislang aber nur auf Ebene der Lehrkräfte. Nun haben 15 deutsche und 14 griechische Schüler gemeinsam eine interessante und ereignisreiche Woche verbracht. Natürlich wurde zu Beginn erst einmal Athen erkundet, zu Fuß, aber auch mit dem Bus. Wichtig war den Organisatoren aber auch, dass deutsche und griechische Schüler miteinander in Kontakt kommen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede kennen lernen. Dazu gab es gemeinsamen Unterricht, aber auch eine Feier mit traditionellen Tänzen und Gesang und gemeinsames Kochen und Essen. „Die Verständigung dabei war eigentlich kein Problem“, sagt Lotta Bormann, „wir haben Englisch gesprochen.“
Am Ende zogen alle ein positives Fazit: „Der Bus bei der Stadtrundfahrt hatte ein offenes Dach, das fand ich besonders cool“, stellt Igor Denis fest. Auch die Unterkunft im Hotel konnte ihn voll überzeugen: „Das war echt Luxus“, so der Munsteraner Schüler. Ein Schwerpunkt der Reise war die Erkundung des Antiken Athens mit samt einer Besichtigung der Akropolis, „das hat mich am meisten interessiert“, so Mia Ratei. Melissa Bart hat es sehr gefallen, dass das Programm so vielfältig war und die Schülergruppen sich selbstständig in Athen bewegen durften. Auch die Stadt mit dem vielen verbauten Marmor bleit in positiver Erinnerung. Das sieht auch Mika von Loh so: „Wir waren sehr viel draußen unterwegs und haben sehr viel gesehen, das hat mir gefallen.“ „Die Schüler in Griechenland sind viel offener als in Deutschland, die gehen einfach so auf dich zu und sprechen dich an“, stellt Lotta Bormann fest.
„Die Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt“, so das Fazit von Gabriel Sebastian, „es war anstrengend, aber auch sehr schön. Wir hoffen auf eine langfristige Partnerschaft mit Athen.“ Dass ein solcher Austausch zwischen europäischen Schulen überhaupt möglich ist, ist dem Erasmus-Plus-Programm der EU zu verdanken, das diese Reisen finanziell erst möglich macht.
#erasmus_plus_projects

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