Friedensarbeit ruht nicht

30 neue Namensziegel für das Projekt „Wir schreiben Eure Namen“

Der Krieg in der Ukraine führt dazu, dass das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland derzeit sehr schwierig ist. Darunter leidet auch das sonst so gute Verhältnis zwischen der Schule Nr. 7 in Mitschurinsk und der Realschule Munster, wo derzeit die Aktivitäten zwischen beiden Schulen ruhen. „Wir wollen aber trotzdem an unserem Kurs festhalten“, sagt Schulleiter Björn Edelmann auch im Hinblick auf die Zeit nach dem erhofften Ende des Krieges. Wie wichtig Frieden ist, wird uns in diesen Tagen sehr deutlich vor Augen geführt. Ein wichtiger Teil der Friedensarbeit der Realschule Munster ist die Teilnahme am Ziegelsteinprojekt „Wir schreiben eure Namen“, bei dem Schülerinnen und Schüler Namenstafeln für russische Soldaten anfertigen, die im Zweiten Weltkrieg in Deutschland oftmals an Hunger, Krankheiten und Erschöpfung ums Leben gekommen sind und deren Leichen dann in Massengräbern auch im Heidekreis verscharrt wurden. So wurden nun unter Anleitung der beiden Lehrkräfte Rene Ewert und Iris Wohlert wieder 30 neue Namenstafeln von der Klasse 10c hergestellt, weitere 50 Tafeln sollen noch bis zu den Sommerferien entstehen. Diese Tafeln sollen anschließend von einer Schülergruppe in Bergen-Hörsten niedergelegt werden. Bereits seit dem Jahr 2010 beteiligt sich die Realschule Munster an Projekt „Wir schreiben Eure Namen.“
Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter https://www.stiftung-drja.de/de/microsites/themenjahre/projekte/geforderte-projekte/wir-schreiben-eure-namen.html und https://niedersachsen.volksbund.de/aktuell/projekte/artikel/schulprojekte

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